Die Klimabilanz der Butter und die Berkelwelle

Ob Butter oder Margarine – beim Backen gehört, genauso wie bei der Donauwelle, das Fett als eines der Hauptzutaten dazu. Zucker und Fett sind sowieso einfach die geheimen Stars beim Kuchen. Die wenigsten machen sich hierbei aber einmal die Mühe und vergleichen diese beiden Dinge in Bezug auf den CO2-Abruck. Was ist klimaschonender und warum ist das so? Wir klären euch heute auf!


Das Fett in unserem Kuchen

Butter

Beispiele von pflanzlicher Margarine

Für nur ein Kilogramm Butter werden knapp 24 Kilogramm Kohlendioxid ausgestoßen. Um Butter zu erzeugen, benötigen Landwirte sehr viel Milch, 18 Liter für ein Kilogramm Butter. Diese Milch kommt meistens von Kühen aus Massentierhaltung. Das heißt, dass viele Treibhausgase ausgestoßen werden, da die Kühe beim Wiederkäuen Methan ausstoßen.

Margarine

Margarine wird aus verschiedenen Pflanzen gewonnen und der Anbau davon hat eine viel bessere Klimabilanz als Butter. Ein Kilogramm Margarine belastet die Umwelt nur mit 0,7 Kilogramm Kohlendioxid. Achte beim Kauf auf das Vegan-Label. Daran erkennst du, ob die Margarine rein pflanzlich ist. Denn auch eine „Pflanzenmargarine“ darf Bestandteile tierischen Ursprungs (wie Milch, Molke oder Buttermilch) enthalten.

Palmöl

Ein Nachteil ist, dass viele Margarine-Hersteller Palmöl in ihren Produkten verarbeiten. Für die Palmöl-Herstellung werden große Teile des Regenwalds gerodet. Auf der Packung siehst du leider nicht auf den ersten Blick, ob Palmöl enthalten ist, da hier meistens nur der Ausdruck „Pflanzliche Öle und Fette“ benutzt wird. Schaue dir im Zweifelsfall die Zutatenliste an. So kannst du Palmöl/ Palmfett vermeiden.

Was ist noch wichtig in diesem Zusammenhang?

Verpackung

Achte bei beiden Produkten auch auf eine umweltfreundliche Verpackung, denn auch diese hat einen Einfluss auf die CO2-Bilanz. Den Plastikmüll bei Margarine kannst du reduzieren, indem du ein Produkt in beschichtetem Papier kaufst. Beim Backen kannst du Butter oder Margarine außerdem häufig durch Speiseöl ersetzen, das du in einer Mehrweg-Glasflasche kaufen kannst.

Rezept des Monats: Die Donauwelle

Rührteig

  • 500g Weizenmehl, Type 550
  • 300g Zucker
  • 1 Pck. Backpulver
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 1 TL Natron
  • 250g Margarine (z.B: Alsan Bio)
  • 200ml Sojamilch (z.B. Alpro Soja Original)
  • 100ml Mineralwasser mit Kohlensäure

Dunkler Teig

  • 3 EL schwach entölter Kakao
  • 1 EL Sojamilch

Schokoladenglasur

  • 200 g Zartbitterkuvertüre oder vegane Zartbitter-(Block)schokolade
  • 1 TL Raps- oder Sonnenblumenöl

Für die Vanillecreme

  • 500 ml Sojamilch
  • 1 Pck. Vanillepuddingpulver
  • 5 EL Zucker
  • 250 g Margarine

Außerdem brauchst du noch 2 Gläser Schattenmorellen.

Zubereitung

  1. Die Kirschen in einem Sieb abtropfen lassen.
  2. Mehl, Zucker, Vanillezucker, Backpulver und Natron mischen. Die Margarine und die Sojamilch dazugeben und mit dem Handrührgerät auf niedriger Stufe verquirlen, langsam das Mineralwasser dazugeben. Wenn der Teig schön homogen ist, halbieren. In die eine Hälfte Sojamilch und Kakao rühren. Auf ein gefettetes und bemehltes Blech zu unterst den hellen und darauf den dunklen Teig streichen. Die Kirschen auf dem dunklen Teig verteilen und mit einem Löffel leicht eindrücken.
  3. Bei 160° Umluft ca. 45 Minuten backen. Anschließend gut auskühlen lassen.
  4. Den Vanillepudding nach Anleitung mit dem Zucker und der Sojamilch aufkochen, dann etwa 15 Minuten unter gelegentlichem Rühren auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.
  5. Die Margarine cremig schlagen und den Pudding Löffel für Löffel unterrühren. Die Creme schön luftig schlagen. Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, die Creme darauf streichen. Kaltstellen.
  6. Die Kuvertüre zusammen mit dem Öl im Wasserbad schmelzen und auf die Creme streichen. Im Kühlschrank erkalten lassen.
  7. In 24 Stücke schneiden und genießen!

Falls du keine 24 Stücke Kuchen auf einmal schaffst, friere die Donauwelle einfach portionsweise ein. Innerhalb von zwei Stunden sind die Stücke wieder aufgetaut.

Unsere Druckversion

Wie immer gilt: Manche Dinge sind doch einfacher, wenn man Sie ausdruckt. Hier also noch einmal unser Rezept in Druckform.

(verwendete Quellen: Utopia.de & Quarks.de)

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